Karsten Wesp ist DRCV Vorsitzender(21.12.2011)
HERBERN ▪ Der Herberner Karsten Wesp, Vorsitzender des heimischen Motorsportvereins MSC Herbern, ist nun auch zum ersten Vorsitzenden des Deutschen Rallye-Cross-Verband (DRCV) gewählt worden. Sein Vorgänger Frank Bennemann konnte aus gesundheitlichen Gründen seine Wahlperiode von zwei Jahren nicht einhalten. Aus diesem Grund ist Wesp auch zunächst nur für ein Jahr gewählt worden, damit man im Wahlrhythmus nicht durcheinander kommt, heißt es in einer Mitteilung. Der Posten als Fahrersprecher beim DRCV, den Wesp seit 1999 besetzt hatte, bleibt vorerst vakant.
Die Begeisterung für den Motorsport ist dem 39-jährigen Karsten Wesp quasi in die Wiege gelegt worden, denn auch sein Vater war leidenschaftlicher Rennfahrer beim MSC Herbern. Schon als Kind wurde der kleine Karsten oft mit zur Rennstrecke genommen.
Mit 20 Jahren fuhr Wesp sein erstes Rennen. Seit 19 Jahren ist er Fahrer beim DRCV, in deren Rennserie er sich in den Jahren 2000 und 2010 den Titel des Deutschen Meisters sicherte. Seit 2006 ist er an der Vorstandsspitze des MSC Herbern tätig.
Der Deutsche Rallye-Cross-Verband erfreut sich seit Jahren steigender Beliebtheit. Dem Dachverband sind zurzeit 23 Vereine angeschlossen. Ziel des neuen Vorsitzenden ist es, die Regeln zu vereinfachen und dennoch den Weg seiner Vorgänger weiterzugehen – vor allem, was das Verhältnis zu den Verbänden WACV (Westdeutscher Autocross-Verband) und dem NWDAV (Nordwestdeutscher Autocross-Verband) angeht: „Wir möchten noch mehr mit dem WACV und dem NWDAV zusammenarbeiten, damit alle Fahrzeuge und Fahrer die gleichen Voraussetzungen haben“, erklärt Karsten Wesp.
Er selbst fährt auch in der kommenden Saison wieder in der Spezialcrossklasse 10 (bis 1150 Kubikzentimeter) mit. Seit dem letzten Jahr teilt er sich die Startnummer mit seinem Teamkollegen Jörg Bäumer aus Herbern.
Das erste Rennen der Saison 2012 wird am 13. Mai in Dauborn stattfinden. Insgesamt sind 13 Rennen für die kommende Saison geplant. Das Crossrennen in Herbern ist am letzten Augustwochenende im Rennkalender eingetragen.

Saisonfinale Extertal(21.09.2011)
Völlig überraschend kam der Vizemeistertitel für Christopher Mandel vom MSC. In seiner ersten Saison bei den Spezialcrossern schaffte er am Wochenende in der Klasse 10 noch mal einen ersten Platz, der ihm dann den Vizetitel sicherte.
In der gleichen Klasse fuhr auch Marco Schmidt. Für ihn reichte es am Wochenende zu einem guten vierten Platz. Er startete auch noch im Endlauf und wurde dort sogar Dritter. In der Endabrechnung der Meisterschaft kam er auf einen guten fünften Platz in seiner Klasse, in der Endlaufwertung reichte es dann zum tollen vierten Platz.
Für das Team Wesp/Bäumer endete die Saison, wie sie begonnen hatte: mit einem Motorschaden. Für sie war es ein Jahr der Pleiten, und Pannen, das im nächsten Jahr nur besser werden kann.

Auch was die sportliche Bilanz der eigenen Fahrer anging, konnte der MSC durchaus zufrieden sein. Wenn es auch nicht so gut lief wie im Vorjahr.
2010 siegten am ersten Tag gleich drei Fahrer des heimischen Vereins - Matthias Hölscher beim DRCV-Langstreckenrennen, Kevin Klein bei den Serienfahrzeugen und Sebastian Willmer bei den Tourenwagen. An diesem Samstag gelang nur Daniel Eidecker bei den Supertourenwagen der Sprung ganz oben auf das Siegertreppchen. Auf Platz zwei folgte sein Vereinskollege und Titelverteidiger Sebastian Willmer, der diesmal auf die Fahrt ins Festzelt, die jedem Gewinner des Großen Preises von Herbern zusteht, verzichten musste. Für Eidecker war der Sieg in Herbern nichts Neues. Im vergangenen Jahr siegte der Herberner ebenfalls in seinem Volkswagen-Käfer, allerdings im Endlauf am zweiten Tag.
Pech hatte dagegen wie schon 2010 Karsten Wesp. Dem MSC-Vorsitzenden und Fahrer in der Königsklasse der Spezialcrosser brach 2010 im Endlauf des Großen Preises ein Vorderrad. In diesem Jahr schaffte es Wesp gar nicht ins Finale. Diesmal versagte ihm ein Rad bereits im Vorlauf den Dienst. Da lag der Herberner an dritter Stelle. Ein Platz unter den ersten Fünf hätte gereicht, um in den Endlauf zu kommen. „Es hätte alles gepasst“, sagte der Herberner enttäuscht.
So fiel das Duell zwischen dem Lokalmatador und dem großen Favoriten aus. Doch auch für Ex-Europameister Glenn van Rosmalen, der die Zielflagge im Vorlauf noch als Erster gesehen hatte, lief im Finale nicht alles glatt. Er wurde Zweiter hinter Tobias Ellermann vom MSC Rütenbrock.
„Die Sonne stand schon sehr tief“, sagte der 33-jährige Niederländer aus Neede in der Nähe von Winterswijk. „Aber der zweite Platz ist schon sehr gut.“
Der MSC hat am Sonntag gut abgeschnitten. In der Klasse 5 der Supertourenwagen wurde Sebastian Willmer Tagessieger und hat somit die Deutsche Meisterschaft des DRCV für sich entschieden. Daniel Eidecker wurde Zweiter und Marco Westhues Dritter in den Läufen des DRCV.
In der Klasse 9 der Spezialcrosser fuhr der Ex-Europameister Glenn van Rosmalen den Tagessieg ein. In der Klasse 10 der Spezialcrosser hatte der erste Vorsitzende des MSC, Karsten Wesp, nach einem verkorksten Auftritt am Samstag das Glück auf seiner Seite und strich den Sieg ein. Marco Schmidt vom MSC wurde Zweiter und Christopher Mandel (ebenfalls vom MSC) Dritter.
Sportplakette für Wesp(18.07.2011)
Ascheberg - Sie haben Vereinsgeschichte geschrieben und werden dafür am 29. Juli (Freitag) mit der Sportplakette der Gemeinde Ascheberg geehrt: Mit den Fußballern des TuS werden drei Urgesteine ihres Sports geehrt: Karsten Wesp, Deutscher Meister der Spezial-Crosser nach DRCV-Version vom MSC Herbern, als erfolgreichster Sportler; Doris Nägeler, seit 35 Jahren Leiterin der Hallenabteilung des SV Herbern, und Paul Heitbaum, seit 37 Jahren Reitlehrer beim RV Herbern als „Sportfunktionäre“. Die Feier wird im Sportheim des MSC Herbern an der Merschstraße stattfinden.
Karsten Wesp ist mit den Autocrossern groß geworden. Vater Franz-Josef gehörte zu den Pionieren des Sports in Herbern. Mittlerweile ist der Filius nicht nur rennsportlich in seine Fußstapfen getreten, sondern auch auf Funktionärsebene als Vorsitzender des MSC Herbern und Fahrersprecher beim Deutschen Rallye-Cross-Verband aktiv.
MSC Herbern zum Saisonstart mit Problemen(04.05.2011)
Am vergangenen Wochenende startete die neue Autocross-Saison mit dem ersten Rennen im niedersächsischen Itterbeck. Bei strahlendem Sonnenschein, aber stürmischem Wind, gingen vom Motorsportclub (MSC) Herbern zehn Fahrer an den Start.
Nach nochmaligen Arbeiten glaubte das Team an die Wende, denn den zweiten Lauf beendete Jörg Bäumer auf dem 2. Platz. Im dritten Lauf lief aber wieder nicht alles rund, so dass am Ende ein sechster Platz zu Buche stand. In der gleichen Klasse startete auch Christopher Mandel und wurde neunter.
In zwei Wochen geht es zum zweiten Rennen ins sauerländische Sachsenberg. Bis dahin haben alle Teams noch viel Arbeit vor sich.

Wenngleich mit MSC-Fahrer Marc Goltz der Meister der 1150er Spezialcrosser bereits vorm letzten Rennen feststand, gab es für Karsten Wesp noch eine harte Nuss zu knacken. Er musste unbedingt punkten, um sein persönliches Ziel zu erreichen. Alles lief perfekt, und auch Wesp wurde Vizemeister der Klasse 10.
Doch damit nicht genug, Wesp wollte noch mehr. Wieder lief zunächst alles rund, denn sein ärgster Konkurrent in der Endlauf-Meisterschaft der Spezialcrosser war erst gar nicht angetreten. Doch dann stockte den Fans an der Strecke der Atem: An dritter Stelle liegend, gab Wesps Spezialcrosser Rauchzeichen ab, und für einen Moment sah es so aus, als ob es das Aus bedeutete. Doch Wesp konnte sich gerade noch über die Ziellinie retten - und das Team Wesp wurde Deutscher Endlauf-Meister der Spezialcrosser.
Nun steht für die Piloten nur noch die Siegerehrung des Deutschen Rallye Cross Verbandes an. Sie findet am Samstag in Harsewinkel statt. Bis dahin muss Karsten Wesp noch eine Putz- und Flickstunde einlegen. Die Endlaufmeister haben die Ehre, ihre Fahrzeuge auf dem großen Siegerpodest auszustellen.
Ruhr Nachrichten
Herberner auf der Überholspur(15.09.2010)
HERBERN Die Autocross-Saison geht in den Endspurt und die Fahrer des MSC Herbern werden immer besser. Gleich drei MSCer fuhren im sauerländischen Meschede-Remblinghausen einen Tagessieg heraus. Gelungen ist das Matthias Hölscher in der Spezialtourenwagenklasse, Sebastian Willmer bei den Supertourenwagen und Karsten Wesp bei den Spezialcrossern. Für Wesp klappte es dann auch im Endlauf noch sehr gut. Hier musste er nur Ex-Europameister Bernd Stubbe vorbeiziehen lassen.

Das Glück gepachtet hatte an diesem Wochenende Karsten Wesp. Ohne einen Laufsieg einzufahren und zusätzlich durch Punktgleichheit der drei Erstplatzierten, bei denen Wesp im letzten Lauf die bessere Platzierung vorweisen konnte, landete er auf dem obersten Podestplatz der 1150er Spezialcrosser. Auch im Endlauf der Spezialcrosser zeigte sich Wesp von seiner besten Seite. Hier musste er nur den hubraumstärkeren Bernd Stubbe vom Meppener ACC passieren lassen.
Wenig Glück hingegen hatte Wesps Mitstreiter Marc Goltz. Er rauschte im ersten Lauf voll auf einen vor ihm ausgefallenen Crosser und erlitt einen Vorderachs-Schaden. Im weiteren Verlauf holte sich Goltz neben einem Laufsieg noch einen sechsten Platz.

Mit über 2000 Fans allein am Sonntag haben so viele Zuschauer wie noch nie die Rennen in Herbern verfolgt. Ist das in den nächsten Jahren noch zu toppen?
Wesp: Wir werden natürlich daran arbeiten. Wir hoffen, dass die Zuschauer, die am vergangenen Wochenende in Arup waren, unter ihren Bekannten weitererzählen, dass man auf der neuen Tribüne das Renngeschehen noch besser verfolgen kann als bisher. Je mehr Zuschauer kommen, desto besser für uns und für die Rennen.
Am Samstag haben die MSC-Fahrer unerwartet gut abgeschnitten. Mit Matthias Hölscher, Kevin Klein und Sebastian Willmer fuhren drei Herberner als Erste über die Ziellinie. Lag es am heimischen Geläuf oder waren die MSC-Fahrer besonders motiviert?
Wesp: Ich denke, dass sie besonders motiviert waren. Denn die Gewinner der drei Cup-Läufe - der Serienfahrzeuge, der Tourenwagen und der Spezialcrosser - fahren am Samstagabend zur Ehrung direkt ins Festzelt. Das will natürlich jeder Fahrer gerne erleben, zumal es das nur in Herbern gibt.
Am Sonntag stand mit Daniel Eidecker nur ein MSC-Fahrer auf dem Treppchen. Woran lags?
Wesp: Daran, dass wir gute Gastgeber sind . . . Im Ernst: Motiviert waren wir natürlich auch am zweiten Tag noch alle. Ich selbst hätte das Renne der Klasse 10 natürlich auch gerne gewonnen. Aber Gerd Robben ist an diesem Tag einfach besser gewesen. Und im Endlauf hatte ich Pech. Und der Sieger, Bernd Stubbe, hat ein perfektes Rennen hingelegt.

Kein Wunder: Drei Fahrer des gastgebenden MSC standen am Samstag ganz oben auf dem Treppchen. Zunächst siegte Matthias Hölscher im DRCV-Langstreckenrennen. Dann passierte im Großen Preis von Herbern bei den Serienfahrzeugen Kevin Klein als Erster die Zielflagge. Und schließlich hatte Sebastian Willmer bei den Tourenwagen die Nase vorn.
Und doch hatte Pressesprecherin Gisela Willmer noch untertrieben. Denn es hätte durchaus noch besser klappen können. Viel hätte nicht gefehlt, und die MSCler hätten noch über einen vierten Sieger aus ihren Reihen jubeln können, und das auch noch in der Königsdisziplin am Samstag, dem Großen Preis der Spezialcrosser.
Dort hatte Lokalmatador Karsten Wesp lange die Nase vorn, lieferte sich mit Frank Genkel und Ruud Wiefferink einen für ihn vielversprechenden Kampf um Platz eins. Doch dann passierte es: Dem Herberner brach das linke Vorderrad, die Achse bohrte sich bei Tempo 120 in den Lehmboden. Wesp überschlug sich drei Mal, blieb aber unverletzt. „Mein erster Gedanke war: Hoffentlich fährt keiner in mich rein.“ Die nachfolgenden Fahrer hatten glücklicherweise aufgepasst. Dennoch war das Rennen für Wesp gelaufen. „Natürlich ist die Enttäuschung groß“, so der Herberner, der bereits 2009 die Ehrenfahrt des Siegers ins Festzelt verpasst hatte. In diesem Jahr fuhr schließlich Bernd Stubbe vom Meppener ACC als Erster über die Ziellinie. Markus Rausch vom MSC Herbern wurde Fünfter. Eine Nahtstelle nach einem Unfall in einem der Vorderläufe sei wahrscheinlich der Grund für den Unfall gewesen, so Wesps Vermutung. Noch am Samstag schraubte er mit seinen Mechanikern den Spezialcrosser wieder in einen renntauglichen Zustand, sodass er schon am Sonntag wieder an den Meisterschaftsläufen teilnehmen konnte.
Wesps Vereinskollege Matthias Hölscher stand am Samstag gleich zwei Mal auf dem Treppchen. Vor dem DRCV-Langstreckenrennen hatte Hölscher darauf gehofft, nach den 65 Runden unter den ersten Zehn zu sein. Doch dann sah er sogar als Erster die Zielflagge. „Auf der Langstrecke heißt es einfach durchhalten“, so Hölscher nach dem Rennen.
Auch beim Großen Preis der Tourenwagen lag Hölscher vorn, musste dann aber mit seinem Frontantrieb dem Vereinskollegen Sebastian Willmer den Vortritt lassen und landete am Ende auf Platz drei. „Das Auto lief gut, und ein bisschen Glück war auch dabei“, kommentierte Sieger Willmer.

Franz Josef Wesp gehört beim MSC zum Inventar(03.09.2010)
HERBERN ▪ Am Wochenende wird es spektakulär: Rund 180 Fahrzeuge kämpfen am Samstag und Sonntag um den Herberner Autocross-
Franz Josef Wesp (vorne, mit den MSC-
Bereits seit Mittwoch bereiten zahlreiche Helfer des Motorsportclubs Herbern das Gelände vor. Immer mittendrin: MSC-
Darüber hinaus seien auch Technik, Motoren und Bremsen maßgeblich verbessert worden. Den größten Fortschritt gebe es bei der Sicherheit. Heutzutage werde niemand ohne Schutzkleidung in ein Auto gelassen. Als sich 2006 dennoch ein zweiter schwerer Unfall ereignete, geriet der gesamte Verein erneut ins Wanken. „Wir sind ins Grübeln gekommen, ob wir überhaupt weitermachen sollen“, so Wesp. Zwei Jahre lang fand kein Rennen statt, dann entschlossen sich die Veranstalter, das Geschehen unter nochmals verschärften Sicherheitsvorkehrungen wieder aufzunehmen. „Wir haben Bauzäune, Strohballen, mehr Platz zu den Zuschauern und sechs Sicherheitsposten, die durch Container geschützt werden“, so Wesp. Die Sicherheitsvorkehrungen und die eingespielten Abläufe das MSC-


